Die kurze Antwort: Wenn Ihre Schule Stundenplanung, Raumverwaltung und Schulverwaltung digitalisieren will, brauchen Sie ein großes System — dann ist Sdui, das seit 2026 Seven Education heißt, ein ernstzunehmender Kandidat.
Wenn Sie dagegen vor allem das Problem lösen wollen, dass Eltern nicht erreicht werden, brauchen Sie keinen Konzern-Baukasten. Dann reicht ein schlankeres Werkzeug — und Sie sollten wissen, was es kostet, bevor Sie mit jemandem telefonieren.
Zuerst: Sdui heißt inzwischen anders
Wer 2026 nach „Sdui" sucht, landet auf einer Seite, die sich anders vorstellt. Auf sdui.de steht es wörtlich: Die Sdui Group firmiert ab sofort unter dem Namen Seven Education. Unter diesem Dach sind mehrere Bildungsmarken zusammengefasst — SchoolFox gehört ebenfalls dazu.
Das ist keine Nebensächlichkeit, wenn Sie gerade Angebote vergleichen: Ältere Testberichte und Preisangaben im Netz beziehen sich auf einen Anbieter, den es unter diesem Namen so nicht mehr gibt.
Wo Seven Education klar stärker ist
Das gehört an den Anfang, weil es stimmt. Die Produktpalette dort ist deutlich breiter als unsere, und in drei Bereichen ist der Abstand nicht klein, sondern grundsätzlich:
- Schulverwaltung. Ressourcenplanung, offizielle Dokumentation, Verwaltungsprozesse — das ist ein eigener Produktbereich dort und bei uns gar keiner.
- Stundenplan und Räume. Raum- und Ressourcenplanung inklusive KI-gestützter Stundenplanung. Wer das braucht, kommt an einem großen System nicht vorbei.
- Weiterführende Schulen und Ganztag. Videokonferenzen, Notenmanagement, Ganztagsverwaltung. Ab einer gewissen Schulgröße ist das kein Luxus, sondern Voraussetzung.
Wenn eines dieser drei Dinge auf Ihrer Liste steht: Lesen Sie hier gerne weiter, aber holen Sie sich dort ein Angebot. Wir wären an dieser Stelle die falsche Empfehlung, und ich sage das lieber selbst, als dass Sie es nach dem Kauf merken.
Der Unterschied, über den selten geschrieben wird
Es geht nicht darum, wer billiger ist. Es geht darum, dass Sie es nachschauen können.
Auf sdui.de gibt es keine veröffentlichte Preisliste. Wer wissen will, was das System kostet, wird zu einer kostenlosen Beratung oder zu einem Informationspaket geleitet. Verbindlich ist am Ende nur ein individuelles Angebot. Vergleichsportale nennen Größenordnungen pro Schüler und Jahr, aber diese Zahlen stammen nicht vom Anbieter und taugen nicht zur Kalkulation.
Für ein Gymnasium mit Schulträger im Rücken ist das normal — dort wird ohnehin ausgeschrieben. Für eine Grundschulleiterin, die im Oktober wissen will, ob so etwas überhaupt in den Haushalt passt, ist es eine Hürde. Sie muss ein Verkaufsgespräch führen, bevor sie eine Zahl bekommt.
Eine Schule sollte den Preis kennen, bevor sie ihre Telefonnummer hinterlässt.
Was LehrerElternHub kostet
Deshalb hier ohne Umweg unsere Preise, Stand September 2026. Sie stehen genauso auf unserer Seite, und für Eltern ist die Nutzung dauerhaft kostenlos:
- Starter — 29 € im Monat. Bis 5 Lehrkräfte, bis 150 Schüler, unbegrenzt Klassen. Gedacht für kleine Schulen und Nachhilfeschulen.
- Schule — 69 € im Monat. Bis 15 Lehrkräfte, bis 500 Schüler, zusätzlich Terminverwaltung und Aktivitätsverfolgung. Das ist der Zuschnitt einer typischen Grundschule.
- Premium — 129 € im Monat. Ohne Begrenzung, mit eigenem Branding, Prioritäts-Support und API.
Jeder Plan startet mit sieben Tagen kostenlos, ohne Kreditkarte, und lässt sich auf 30 Tage verlängern, wenn Sie länger testen wollen. Bei jährlicher Zahlung wird es günstiger. Keine Einrichtungsgebühr.
Welches Werkzeug zu welcher Schule passt
Ich habe versucht, das so aufzuschreiben, wie ich es einer Kollegin sagen würde:
- Sie sind eine Grundschule und Ihr eigentliches Problem heißt „die Eltern wissen es nicht". Dann brauchen Sie Mitteilungen, digitale Krankmeldung und Terminanfragen — und sonst erst mal nichts. Ein großes System löst dieses Problem auch, aber Sie bezahlen und pflegen dabei viel, das Sie nicht benutzen.
- Sie sind eine weiterführende Schule mit Ganztag, Fachräumen und Vertretungsplan. Dann ist die schlanke Lösung zu schlank. Nehmen Sie das große System.
- Sie sind eine einzelne Lehrkraft und wollen es ausprobieren, ohne die Schulleitung zu fragen. Das ist der Fall, für den wir gebaut haben. Sie können morgen früh anfangen.
- Ihre Schule nutzt bereits IServ oder LernSax. Dann prüfen Sie zuerst, was dort schon enthalten ist. Zwei Systeme parallel zu betreiben, die dasselbe können, ist der sicherste Weg, dass am Ende keines benutzt wird.
Worüber ich hier schreibe
LehrerElternHub ist unsere Antwort auf den ersten Fall: Mitteilungen an alle Eltern einer Klasse, Krankmeldung in Sekunden statt per Telefon um 7:15 Uhr, Terminanfragen für den Elternsprechtag. DSGVO-konform, Server in Deutschland, für Eltern kostenlos.
Entwickelt wurde es nicht in einem Produktteam, sondern von jemandem, der die Elternabende selbst hält.
Was ich Ihnen nicht sage
Ich sage Ihnen nicht, dass Seven Education zu teuer ist. Ich kenne den Preis nicht — es gibt keinen veröffentlichten. Und ich sage Ihnen nicht, dass unser Produkt mehr kann. Es kann weniger, ausdrücklich und mit Absicht.
Was ich sage: Die meisten Grundschulen, die ich kenne, haben kein Verwaltungsproblem. Sie haben ein Erreichbarkeitsproblem. Und dafür braucht es kein System, dessen Preis man erfragen muss.
Nikola Iliev
Lehrer in Sachsen und Gründer von FOREDUCATIONS. Baut Software für den Schulalltag — aus dem Klassenzimmer heraus, nicht aus dem Konferenzraum.